Religion und Kunst

Religion und Kunst

„Jeder Stein erzählt seine eigene Geschichte…“ und ist, wenn man sich auf den Dialog mit ihm einlässt in seiner Ursprünglichkeit und Beständigkeit Zeichen Gottes wunderbarer Schöpfung. Diese konnte die diesjährige Religionsgruppe der 7-ten Klassen während eines im Spätsommer unternommenen Spaziergangs, bei dem die Steine gesammelt wurden, selbst hautnah erleben.

Den Blick auch mal aus dem Klassenzimmer schweifen zu lassen, ist ein bewährtes Unterrichtsprinzip an der Emil-Thoma-Realschule.

Umso schöner, wenn dabei mehrere Fächer verbunden werden können und am Ende kunstvoll gestaltet Hoffnungsbilder stehen.

So kamen die von der Fachschaft Religion neu angeschafften Acrylstifte bei den Schülerinnen und Schülern gut an. Thematisch frei konnte jeder einen oder mehrere Steine gestalten.

Dass sich hierbei gerade in dieser besonderen Zeit ganz von allein Worte wie „Hoffnung“ und „Liebe“ mehrfach zeigten, kann vielleicht auch Symbol dafür sein, was es im Moment am meisten braucht.

Glaube – Liebe – Hoffnung“ liest man oft auf Spruchkarten oder Ähnlichem.

Im Glauben einen Anker finden, Hoffnung auch in scheinbar ausweglosen Situationen zu haben, in dem Wissen zu leben, dass Gott immer da ist und seine Liebe nie endet, können Qualitäten sein, die Kindern und Jugendlichen, genauso wie Erwachsenen wertvolle Lebensbegleiter sind.

In diesem Bereich leistet das Fach Religion einen wertvollen Beitrag für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen.

Und da Schenken (nicht nur in der Adventszeit) immer Freude bereitet, durften die individuell gestalteten Steinkunstwerke am Ende mitgenommen und verschenkt werden… als Geschenk an sich selbst oder als Hoffnungsbotschaft für andere und wer weiß, vielleicht landet das ein oder andere Steinensemble auch unter dem Weihnachtsbaum!